Abstracts

Abstract zum Offenen Panel
1. „Was macht gute digitale Angebote zur psychischen Gesundheit aus?
Referentin: Dipl.-Psych. Julia Scharnhorst

Abstract zum Offenen Panel
2. „Berufsethische Fragen zur Digitalisierung: Neue Belastungen, neue Probleme und Bedarfe?“

Referent: Dipl.-Psych. Fredi Lang

Abstract zum Workshop
C. „Künstliche Intelligenz für Training und Eignungsdiagnostik - wohin geht die Reise?“

Referent: Markus Langer M.Sc.

Abstract zum Offenen Panel
5. „Brauchen wir einen ‚digitalen Arbeitsschutz‘?“
Referentin: Dipl.-Psych. Julia Scharnhorst

Abstract zum Offenen Panel
6. „Berufsethische Fragen zur Digitalisierung: Herausforderungen und notwendige Kompetenzen“
Referent: Dipl.-Psych. Fredi Lang

Abstract zum Offenen Panel
8. „Künstliche Intelligenz für Training und Eignungsdiagnostik - Eine kritische Fortsetzung der Reise“

Referent: Markus Langer M.Sc.


Abstract zum Offenen Panel
1. „Was macht gute digitale Angebote zur psychischen Gesundheit aus?“
Referentin: Dipl.-Psych. Julia Scharnhorst

Es gibt immer mehr digitale Angebote auf dem Markt, die versprechen, die psychische Gesundheit zu steigern, psychische Störungen zu bessern, die Stressbewältigung zu verbessern oder die mentale Leistungsfähigkeit zu steigern. Viele Nutzer wissen nicht, woran sie ein seriöses und gutes Angebot erkennen können. Das wäre wichtig, weil es viele Angebote gibt, die von Fachfremden erstellt wurden oder Dinge versprechen, die nicht gehalten werden können.
So stellt sich die Frage, was eigentlich gute psychologische Gesundheits-Apps auszeichnet und wie dies den Nutzern vermittelt werden kann. Der BDP hat Kriterien für ein Gütesiegel für psychologische Gesundheits-Apps erarbeitet. Diese Kriterien werden vorgestellt und diskutiert.

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2. „Berufsethische Fragen zur Digitalisierung: Neue Belastungen, neue Probleme und Bedarfe?“

Referent: Dipl.-Psych. Fredi Lang
Wie werden sich Identitätskonzepte, Lebensentwürfe und das Miteinander entwickeln? Welche besonderen Themen und Konzepte sind zukünftig erforderlich, z.B. im Kontext Motivation und Identifikation mit der Arbeit, Selbstmanagement, Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben, allgemeiner Lebenszufriedenheit?

Ziele dieser Arbeitsrunde sind das Zusammentragen von Ideen, Konzepten und Ergebnissen.

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C. „Künstliche Intelligenz für Training und Eignungsdiagnostik - wohin geht die Reise?“

Referent: Markus Langer M.Sc.

Computeralgorithmen finden zunehmend den Einzug in das alltägliche Leben. Heutzutage schlagen selbstlernende Algorithmen zum Beispiel vor, welche Hose zusammen mit welchen Schuhen gekauft werden sollte. Außerdem überflügeln diese Algorithmen den Menschen in Schach und können die sexuelle Orientierung anhand des menschlichen Gesichts vorhersagen. 
Inzwischen halten sie auch Einzug in Training und Eignungsdiagnostik – zwei zentralen Bereichen der Personalarbeit. Beispielsweise können sie innerhalb virtueller Lernumgebungen dazu genutzt werden, Bewerberinnen auf ein Bewerbungsgespräch vorzubereiten. Der Fokus bei einem solchen Training liegt nicht nur auf einer Darstellung des Ablaufes und der Fragen in einem typischen Bewerbungsgespräch, sondern auch auf der Erkennung der Körpersprache der Bewerberinnen. Solche Programme sind fähig, sich auf das Verhalten von Bewerberinnen einstellen und Empfehlungen für angemessene Körpersprache in Bewerbungsgesprächen zu geben.
Es ist naheliegend, dass solche Verfahren nicht nur für die Weiterbildung von Bewerbern verwendet werden können, sondern auch für die Eignungsdiagnostik. Hierbei können Algorithmen mit Daten von erfolgreichen Mitarbeitern gespeist werden und erkennen darin Muster, mit deren Hilfe Sie dann zukünftige Bewerber auswählen.

Innerhalb des Workshops werden Grundlagen selbstlernender Algorithmen vorgestellt, die genannten praktischen Beispiele näher vorgestellt, und in Diskussionen kritisch beleuchtet.

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5. „Brauchen wir einen ‚digitalen Arbeitsschutz‘?“
Referentin: Dipl.-Psych. Julia Scharnhorst

Die zunehmende Digitalisierung verändert nicht nur unsere Lebensbedingungen, sondern auch ganz besonders die Arbeitsbedingungen. Arbeitsleistungen und -menge werden leicht kontrollierbar, die Arbeit an sich kennt keine Grenzen mehr, sondern kann überall und jederzeit ausgeübt werden. Das hat nicht nur Vorteile, sondern kann auch zu besonderen psychischen Belastungen führen. Das wirft die Frage auf, ob unsere Arbeitsschutzregelungen noch ausreichen, um die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen oder ob es neue Vorschriften und Gesetze braucht.

In dieser Arbeitsrunde sollen die besonderen Belastungsfaktoren herausgearbeitet werden, die durch die zunehmende Digitalisierung entstehen. Außerdem soll diskutiert werden, welche Maßnahmen des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz sinnvoll und empfehlenswert sind

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6. „Berufsethische Fragen zur Digitalisierung: Herausforderungen und notwendige Kompetenzen“
Referent: Dipl.-Psych. Fredi Lang

Was bedeuten die Veränderungen für Psychologinnen und Psychologen im Hinblick auf ihre Medienkompetenz? Welches Struktur- und Zusammenhangswissen über „durch Digitalisierung veränderte Welten“ benötigen sie zukünftig?

Ziele dieser Arbeitsrunde sind das Zusammentragen von Ideen, Konzepten und Ergebnissen.

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8. „Künstliche Intelligenz für Training und Eignungsdiagnostik - Eine kritische Fortsetzung der Reise“

Referent: Markus Langer M.Sc.

In kleinerer Runde sollen bei diesem Thementisch die aufgetretenen Themen des Workshops „Künstliche Intelligenz für Training und Eignungsdiagnostik“ weiterführend diskutiert werden können.

Ziele dieser Arbeitsrunde sind die vertiefte Auseinandersetzung mit den Themen selbstlernende Algorithmen, sowie praktische Beispiele ihrer Anwendung in Training und Eignungsdiagnostik.